ZUSAMMENHALTEN
Im Zentrum steht das Bild einer zunächst intakt wirkenden Welt, die zunehmend Risse bekommt und schließlich auseinanderbricht. Was auf den ersten Blick stabil erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als fragil und von historischen Umbrüchen sowie aktuellen Spannungen geprägt, die bis in den Alltag hineinwirken. In der Darstellung wird deutlich, dass ein Auseinanderdriften nur durch gemeinsames Handeln aufgehalten werden kann. Erst durch das Zusammenfügen, Tragen und gegenseitige Stützen entsteht die Möglichkeit, das Zerbrochene zu bewahren und neu zu ordnen. So verweist die Arbeit auf die bleibende Bedeutung des 8. Mai 1945 und auf die Frage, wie Erinnerung, Verantwortung und Zusammenhalt im Kleinen wie im Großen eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben bilden können.