Tourplan #WOD On Tour: REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT

Mit einer fahrenden Ausstellung, thematischen Stadtrundfahrten und einem vielfältigen Programm von Sonderveranstaltungen begeben sich die Dresdner Kulturinstitutionen vom 1. bis 15. Februar 2020 auf die Straße.

Der Gedenkbus REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT ist ein mobiles Projekt zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer in Europa anlässlich des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945.

Wir laden ein, aktuelle Perspektiven des Gedenkens zu reflektieren und unsere Stadt als Ort des Austausches zu erleben. „Damit solche Taten aufhören“, so begründete Ibrahim Arslan, Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 sein heutiges Engagement gegen Rassismus. Auch für die Überlebenden und Zeitzeugen der Shoa steht immer die Sorge um die Zukunft im Vordergrund, wenn sie den Schmerz überwinden und über das Erlebte sprechen.

REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT wird gemeinsam organisiert durch den offenen Zusammenschluss Dresdner Kultureinrichtungen #WOD – Weltoffenes Dresden.

Sonnabend, 1.2.2020

  • Schloßstraße, am Kulturpalast 12 bis 16 Uhr
  • 12 Uhr Eröffnung #WOD ON TOUR: REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT
  • 16 Uhr Bustour 1
    „Die Ostdeutschen als Avantgarde“ mit den Stadtforscher*innen Katja Manz und Dominik Intelmann
    Es gab eine Zeit, da galten „die Ostdeutschen“ als Avantgarde: Sie hatten die Brüche und Sinnkrisen durchlaufen, die anderen noch bevor stünden. Eine Rundfahrt auf performativer Spurensuche in Dresden zu den wechselvollen Narrativen der „Ostdeutschen“.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Sonntag, 2.2.2020

  • 11 Uhr Bustour 2
    „Carpe Diem – zum Umgang mit Trauer“
    mit Eric Wrede, Bestatter und Autor des Buches „The End“
    Eine Rundfahrt in Dresden zum guten Umgang mit Trauer und Abschied.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
  • Schloßstraße, am Kulturpalast 13 bis 16 Uhr
  • 16 Uhr Bustour 1
    „Die Ostdeutschen als Avantgarde“ mit den Stadtforscher*innen Katja Manz und Dominik Intelmann
    Es gab eine Zeit, da galten „die Ostdeutschen“ als Avantgarde: Sie hatten die Brüche und Sinnkrisen durchlaufen, die anderen noch bevor stünden. Eine Rundfahrt auf performativer Spurensuche in Dresden zu den wechselvollen Narrativen der „Ostdeutschen“.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Montag, 3.2.2020

  • Mommsenstraße, vor der Alten Mensa der TU Dresden, 11 bis 15 Uhr
  • Militärhistorisches Museum Dresden 17 bis 20 Uhr
  • 18 Uhr Jalta im Februar 1945: Befreiung Europas, Teilung der Welt?
    Ein Vortrag von Prof. Dr. Jost Dülffer zur historischen Tragweite der Jalta-Konferenz mit anschließender Podiumsdiskussion mit Dr. Armin Wagner, dem Direktor des Militärhistorischen Museum Dresden.

Dienstag, 4.2.2020

  • Berliner Straße, vor den WBS SCHULEN, 10 bis 15 Uhr
  • Schloßstraße, am Kulturpalast 16 bis 18 Uhr
  • 18 Uhr Bustour 3
    „Rechte Räume in der Nachwendezeit“ mit Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen und Lüder Wilcke, Staatsschauspiel Dresden
    Eine Rundfahrt zu Orten und Schauplätzen rechter Gewalt nach 1989, u.a. anhand von Auszügen aus Peter Richters Buch „89/90“.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Mittwoch, 5.2.2020

  • Königsbrücker Straße, vor dem Goethe-Institut 9 bis 15 Uhr
  • Schloßstraße, am Kulturpalast 16 bis 18 Uhr
  • 11 Uhr Gespräch
    Zur Ausstellung im Goethe-Institut: „Geboren nach 1989“ Der Mauerfall im Gedenken der Nachwendegeneration
  • 14 Uhr Lesung
    zu „Mein Kampf“ von George Tabori
    mit Ensemblemitgliedern des Staatsschauspiels Dresden und der Landesbühnen Sachsen

Donnerstag, 6.2.2020

  • Omsewitzer Ring, an der 138. Oberschule Gorbitz 8 bis 13 Uhr
  • Schloßstraße, am Kulturpalast 15 bis 18 Uhr
  • 18 Uhr Bustour 4
    „Wessen Erinnerung, wessen Gedenken“ mit Matthias Neutzner, MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V.
    Eine Rundfahrt zu Dresdner Orten, die von unterschiedlichen Perspektiven des Erinnerns und Gedenkens erzählen.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

19.30 Uhr Johannstadthalle
Theatervorstellung
„hell“
mit dem Tango/Theater offen und bunt & Freunden
Eine Performance mit Musik, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurde.
Eintritt frei. Ein Projekt der Cellex-Stiftung.

Freitag, 7.2.2020

  • Friedrich-Wieck-Straße, vor der Bäckerei Wippler 9 bis 15 Uhr
  • Karl-Liebknecht-Straße, vor dem Festspielhaus 16 bis 20 Uhr
  • 17 Uhr Lesung
    „Geschichte der Gartenstadt und des Festspielhauses im NS“ mit Claudia Dietze und Robert Badura
  • 19 Uhr Lesung
    „Geschichte der Gartenstadt und des Festspielhauses im NS“ mit Claudia Dietze und Robert Badura
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

20 Uhr Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden
Theatervorstellung
„Ich werde nicht hassen“
nach dem Buch von Izzeldin Abuelaish, erster palästinensischer Arzt aus Gaza in einem israelischen Krankenhaus, der bei einem Raketenangriff drei Kinder verliert, sich aber nicht in die Spirale von Hass und Gewalt hineinziehen lässt. Inszeniert von Fanny Staffa, Ensemblemitglied des Staatsschauspiels, und gespielt von David Kosel.
Eintritt 13€ / 7€

Sonnabend, 8.2.2020

  • Alaunstraße, vor dem Kulturzentrum Scheune 12 bis 18 Uhr
    Offenes Programm am und im Bus
  • 13 Uhr Lesung
    „Schlachthof Nr.5“ von Kurt Vonnegut
    Es liest Thomas Stecher, Schauspieler und Mitwirkender auf dem Theaterkahn
    Am Morgen des 14. Februar 1945 kriecht ein amerikanischer Kriegsgefangener aus dem Keller eines Schlachthauses in Dresden. Nicht nur die Stadt ist zerstört. Zerstört sind auch die Überlebenden. Einer der wichtigsten Antikriegsromane der Weltliteratur.
  • 18 Uhr Bustour 4
    „Wessen Erinnerung, wessen Gedenken“
    mit Matthias Neutzner, MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V.
    Eine Rundfahrt zu Dresdner Orten, die von unterschiedlichen Perspektiven des Erinnerns und Gedenkens erzählen.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Sonntag, 9.2.2020

  • 11 bis 18.30 Uhr

Montag 10.2.2020

  • 12 – 20 Uhr
    #WOD: REQUIEM FÜR DIE LEBENDEN. Ein Kolloquium zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer
    Die Fürsorge für die Lebenden ist eines der wichtigsten Motive jeder Gedenkkultur. Das zweitägige Kolloquium dient der gemeinsamen Verständigung zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer in Dresden, Europa und weltweit: Welche Rolle spielen konkrete Orte im Stadtraum? Kann eine Pluralität der Erinnerungen zu einer lebendigen Erinnerungskultur beitragen? Werden traditionelle Formen des Gedenkens durch neue lebendige Gedenkrituale ergänzt oder abgelöst? Welche Anlässe bedürfen heute des Gedenkens, um gemeinsam für eine bessere Zukunft zu sorgen und wie können Instrumentalisierungen verhindert werden?
    Busstationen: Heidefriedhof, riesa efau. Kultur Forum Dresden, Kunsthaus Dresden, Kleines Haus des Staatsschauspiel Dresden
    Nur mit Anmeldung!
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

19 Uhr Societaetstheater
Konzert
Paul Hoorn und das Paradiesorchester „Siamo tutti fratelli“
Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrungen spielen Musik aus der ganzen Welt: von Orient bis Okzident, vom Balkan bis nach Lateinamerika.
Eintritt frei

Montag, 10.02.2020

  • Kleines Haus des Staatsschauspiel Dresden 15 bis 19 Uhr
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

20.30 Uhr Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden
Konzert zum Abschluss des Kolloquiums „Requiem für die Lebenden“
Mariana Sadovska (Ukraine/Deutschland) „The Night is Just Beginning“
In einer einzigartigen musikalischen Verbindung aus traditionell interpretierten Volksliedern, elektronischen Sounds und Feldaufnahmen erzählt die ukrainische Musikerin Mariana Sadovska von ihren Begegnungen mit Menschen in der Kriegsregion des Donbass in der Ost-Ukraine.
Eintritt frei

Dienstag, 11.2.2020

  • Schloßstraße, am Kulturpalast 14 bis 18 Uhr
  • 17 Uhr Vortrag
    „Stolpersteine digital“
    Ein europaweites Mitmachprojekt zur Erinnerungskultur, vorgestellt von der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft SäBiG.
  • 18 Uhr Bustour 3
    „Rechte Räume in der Nachwendezeit“
    mit Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen und Lüder Wilcke, Staatsschauspiel Dresden
    Eine Rundfahrt zu Orten und Schauplätzen rechter Gewalt nach 1989, u.a. anhand von Auszügen aus Peter Richters Buch „89/90“.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Mittwoch, 12.2.2020

  • Alaunstraße, vor dem Kulturzentrum SCHEUNE 14 bis 19 Uhr
    Offenes Programm am und im Bus
  • 16.30 Uhr Lesung
    „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke
    Es liest Anna-Katharina Muck, Schauspielerin und Ensemblemitglied des Staatsschauspiels Dresden
  • 18 Uhr Lesung
    Es liest die Autorin Heidrun Hannusch die wahre Geschichte zweier Dresdner Jüdinnen in England aus ihrem Buch „Todesstrafe für die Selbstmörderin“ und andere Geschichten.
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

19.30 Uhr Zentralbibliothek
Lesung
„Das Buch der verbrannten Bücher“
Es liest der Autor Volker Weidermann. Eine Veranstaltung im Rahmen von Edmund de Waals Projekt „Library of Exil“ – zu sehen im Japanischen Palais bis zum 16. Februar 2020.

Donnerstag, 13.2.2020

  • Heidefriedhof 10 bis 12.30 Uhr
  • Schloßstraße, am Kulturpalast 14 bis 19 Uhr
  • 15 Uhr Kunst im Öffentlichen Raum
    „Rolling Angels“
    Ausgestattet mit einer Klanginstallation des norwegischen Komponisten Geir Johnson mischen sich Engelsfiguren der dänisch-norwegischen Künstlerin Maret Benthe Norheim unter die Menschen.
  • 17 Uhr Versammlung
    „Menschenkette zum 13. Februar“
    Mit Ansprachen des Oberbürgermeister Dirk Hilbert und des Rektors der TU Dresden Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen.
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

19.30 Uhr Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden
Lesung
„LTI: Lingua Tertii Imperii“ von Victor Klemperer
Aus den die Sprache des Dritten Reiches untersuchenden Tagebüchern des in Dresden den Holocaust und die Luftangriffe überlebenden Victor Klemperer lesen Elias Baumann, Leo Goldberg und Birte Leest.
Eintritt 11€

20 Uhr Kulturzentrum Scheune
Konzert
Frittenbude

20 Uhr GrooveStation
Quizabend-Special zum 13. Februar

Freitag, 14.2.2020

  • Schloßstraße, am Kulturpalast 12 bis 18 Uhr
  • 12 Uhr Konzert
    »DE PROFUNDIS«
    Am Akkordeon spielt Ruslan Kratschkowski.
    Mit den Mitteln des Klangs überträgt die Komponistin Sofia Gubaidulina (*1931) in ihrem 1978 entstandenen Solostück ein Symbol des Lebens auf die Musik: den Atem.
  • 18 Uhr Bustour 5
    „Geschichten interkultureller Bestattungskultur“
    mit Tatjana Ahle, Kulturwissenschaftlerin Museum für Sepulkralkultur Kassel
    Gut ein Viertel der Gesellschaft in Deutschland hat einen Migrationshintergrund und über 300 religiöse Gemeinden sind hierzulande verzeichnet. Eine Rundfahrt zu verschiedenen und sich wandelnden Bestattungsformen und dem Umgang mit dem Tod in Dresden.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Samstag, 15.2.2020

  • Altmarkt 13 bis 16 Uhr
  • 16 Uhr Bustour 6
    „Gebäude auf dem rechten Fleck?“
    mit den Architekturhistorikern Torsten Birne und Martin Neubacher
    Gibt es „rechte Räume“ oder sind Räume weder rechts noch links? Eine Rundfahrt in Dresden zu Denkmal- und Rekonstruktionsdebatten zwischen Luftkriegsschule und Altmarkt.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT empfiehlt:

20 Uhr Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden
Theatervorstellung
„Ich werde nicht hassen“
nach dem Buch von Izzeldin Abuelaish, erster palästinensischer Arzt aus Gaza in einem israelischen Krankenhaus, der bei einem Raketenangriff drei Kinder verliert, sich aber nicht in die Spirale von Hass und Gewalt hineinziehen lässt. Inszeniert von Fanny Staffa, Ensemblemitglied des Staatsschauspiels, und gespielt von David Kosel.
Eintritt 13€ / 7€

Programm „Gemeinsam für Vielfalt!“ am 4.5.2019

Wir haben die Wahl. Für eine offene Gesellschaft, respektvolles Miteinander und die Freiheit der Kunst.
Sei dabei – am 4. Mai 2019 auf dem Postplatz mit Herz statt Hetze, #WOD, Tolerave e.V. und Parade der Vielfalt!

BÜHNENPROGRAMM
14 Uhr Landesbühnen Sachsen
FREIE RADIKALE
20minütiger Ausschnitt aus dem zweiteiligen Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Fabio Liberti
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos, Fabio Liberti
Ausstattung: Annett Hunger
Dramaturgie: Gisela Zürner
Was auch immer im Universum entsteht, ist dazu verurteilt wieder zu vergehen – Gesellschaftsformen ebenso wie das menschliche Leben jedes Einzelnen.
Fabio Liberti nähert sich in seiner Choreografie „Einblicke“ den Begriffen FREI und RADIKAL aus politischer Perspektive und untersucht bedrohliche Transformationsprozesse, die sich gegenwärtig in unserer Gesellschaft mit und durch uns vollziehen.
Wencke Kriemer de Matos dagegen betrachtet den individuellen „Lebensbogen“ eines Menschen und befasst sich in ihrer Arbeit „Kalpa“ mit dem so gern verdrängten Phänomen des Alterns, für das „Freie Radikale“ verantwortlich gemacht werden…

14:30 Uhr Semperoper Dresden
Mit Liedern aus ihren Heimatländern präsentieren sich Michal Doron, Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden, und Joseph Dennis, Ensemblemitglied des Solistenensembles der Semperoper. Die israelische Mezzosopranistin und der amerikanische Tenor werden am Klavier von der amerikanischen Pianistin Ellen Rissinger begleitet.

14:50 Uhr Staatsoperette Dresden
Der Musical-Jugend-Chor der Staatsoperette Dresden (ein Kooperationsprojekt mit der Musical-Werkstatt Oh TÖNE) mit Songs aus 42. Street, Rent, Hamilton und The Greatest Showman.

15:15 Uhr Societaetstheater
Tobias Herzz Hallbauer: DER HIMMEL ÜBER BERLIN
Eine Theaterinstallation nach dem Film von Wim Wenders und dem Drehbuch von Peter Handke
Der Musiker performt Auszüge aus dem Film-Soundtrack, der hauptsächlich auf Kompositionen und Arrangements für Stimme und Loop-Maschine besteht. Neben seiner Stimme werden auch die Stimmen der Protagonisten und vieler befreundeter Mitwirkender zu hören sein, neben Eigenkompositionen ebenso Coverversionen von Stücken der Band Einstürzende Neubauten.

15:45 Uhr Kundgebung mit Herz statt Hetze, Tolerave e.V., Parade der Vielfalt und #WOD

JAHRMARKT
14:00 – 16:30 Uhr tjg. theater junge generation
Wie bin ich anders? Bastelangebot mit Masken, die dich bunt, anders, vielfältig aussehen lassen.
Wie schmeckt Europa? Das tjg. kommt mit seinem Zuckerwattestand.
Was heißt das bloß? Interaktives Memoryspiel zur Vielfalt von Sprachen.

Societaetstheater
Julia Amme (Theater La Lune): HOCHINAUS – Dem Riesen auf der Spur. Ein Projekt mit und für die Bewohner von Prohlis.
Der begrünte Innenhof des Prohliser Wohnblocks Mareicke ist zentraler Treffpunkt für viele kinderreiche Familien in benachteiligten Lebenssituationen. Ein Künstlerteam wird hier mehrere Monate gemeinsam mit den Prohliser Bewohnern in verschiedenen Werkstätten proben. Bei der Aufführung werden Szenen, Objekttheater und Installationen am Fenster, auf dem Balkon, im Keller, am Wohnzimmertisch, im Innenhof und dem Jugendhaus Mareicke gezeigt. Auf dem Postplatz stellt sich das Team mit den ersten Ergebnissen der Ermittlung vor.

Staatschauspiel Dresden
#wasfehltdir
Misch Dich ein! Gestalte Vielfalt mit! Halte Deine Ideen für ein weltoffenes Dresden in unserem Ideenparcours fest!
Ob Kreide, Kleber, Kiste – es wird bunt durch Dich und Deine Ideen.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
HELLERAU im Zentrum! Wir laden Sie ein, in gemütlicher Runde auf dem Postplatz die bunte Stimmung des Kulturgartens HELLERAU mit Saatgutbomben zum Mitnehmen zu genießen, die Atmosphäre des Wohnzimmers des Festspielhauses Hellerau – den Dalcroze-Saal – zu erleben und sich von weiteren Programmpunkten überraschen zu lassen.

OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Daniel Chluba ist Künstler zur OSTRALE Biennale 2019 und bietet die Aktion „Kooperativ Demo Schilder“ an: Es stehen 23 leere, rote Demoschilder zur Verfügung, die von bis zu vier Personen gemeinsam gestaltet und getragen werden. Ziel der Aktion sind der Austausch und das Miteinander: Auf was einigen wir uns? Wo liegen unsere Differenzen? Wie kompromissfähig sind wir?

Deutsches Hygiene-Museum
Das Deutsche Hygiene-Museum lädt dazu ein, beherzt an einem Glücksrad zu drehen. Zufällig ermittelte Fragen verwickeln Passanten und Mitarbeiter*innen des Museums ins Gespräch: Was wählen wir eigentlich, wenn wir die Wahl haben? Liegt Dresden an der Elbe oder in Europa? Für welche Werte steht das heutige Europa? Was dürfen, was müssen wir von einer Politik der Zukunft erwarten?

Montagscafé – ein Projekt der Bürgerbühne und riesa efau Kultur Forum Dresden e.V.
SIEBDRUCKEN / SCREENPRINTING FÜR ALLE
Das Montagscafé und RIESA EFAU drucken mit euch politisch-korrekte Motive auf Shirts, Taschen und allem, was geht. Bringt gern auch eure eigenen Textilprodukte zum Bedrucken mit – wir freuen uns auf euch!

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Aktionstag „Gemeinsam für Vielfalt!“ am 4.5.2019 in Dresden

Herz statt Hetze, #WOD (Weltoffenes Dresden), der Tolerave e.V. und die Parade der Vielfalt laden zusammen zu einem Aktionstag „Gemeinsam für Vielfalt!“ am 4.5. ein

Zum Auftakt des von der Kommunal- und Europawahl geprägten Monats und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts setzt das Viererbündnis gemeinsam mit allen beherzten Dresdner*innen ein positives Zeichen für eine offene Gesellschaft, respektvolles Miteinander und die Freiheit der Kunst.
Um 14 Uhr starten sowohl die Tolerade am Bahnhof Neustadt, die Parade der Vielfalt am Hauptbahnhof sowie ein Bühnenprogramm und ein interaktiver Jahrmarkt der Vielfalt auf dem Postplatz unter Beteiligung zahlreicher Dresdner Kultureinrichtungen und -vereine.
Höhepunkt des Tages ist das Zusammenkommen auf dem Postplatz mit einer gemeinsamen Kundgebung um 15.45 Uhr.
Das von #WOD organisierte Bühnenprogramm und der Jahrmarkt der Vielfalt beinhalten unter anderem eine mobile Siebdruckwerkstatt, Kunstseecontainer, Tischtheater und Vielfaltsmasken zum Selberbasteln. Außerdem werden etwa Auszüge aus dem Bühnenprogramm „Himmel über Berlin“ und dem Tanztheater „Freie Radikale“ präsentiert, Künstler*innen singen Lieder aus ihrer Heimat und auch der Bürgerchor aus „Blaues Wunder“ tritt erneut auf die Bühne.

Die Tolerade ist eine Musikparade, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet. Sie wird vom Tolerave e.V., einem Netzwerk aus Akteur*innen der Dresdner Club- und elektronischen Musikkultur, organisiert. Gemeinsam mit rund 80 unterstützenden Vereinen und Initiativen werden mehr als 15 LKW gestaltet, die auf ihrem Weg durch die Stadt mit klaren Botschaften und Musik tausende Menschen zusammenbringen.

Die Parade der Vielfalt 10.0 startet indes um 14 Uhr vom Hauptbahnhof, um laut, bunt und vielfältig mitten durch die Stadt zu ziehen. Begleitet von den Trommler*innen von ‚Samba Universo‘, demonstriert die Parade der Vielfalt für die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen, für Chancengleichheit, Barrierefreiheit und vor allem für eine inklusive Gesellschaft. Bereits zum zehnten Mal findet die Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Der diesjährige Schirmherr Oberbürgermeister Dirk Hilbert wird am Kulturpalast ein Grußwort sprechen, bevor die Parade am Postplatz in die Tolerade mündet.

Nach Abschluss der Kundgebung auf dem Postplatz setzt die Tolerade ihren Weg durch die Innenstadt (Pirnaischer Platz) und die Neustadt (Albertplatz, Alaunpark) fort. Gefeiert wird anschließend im ganzen Industriegebiet: Die Aftershowparty findet in 5 verschiedenen Locations (Sektor Evolution, objekt klein a, Tante JU, TBA und Club Paula) statt, rund 50 Künstler*innen sorgen für ein breit gefächertes Musikprogramm. Die Gewinne werden gespendet.

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich der einen oder anderen Parade anzuschließen oder direkt zum Postplatz zu kommen.

Am vielfältigen, familientauglichen Bühnen- und Jahrmarktsprogramm auf dem Postplatz (ab 14 Uhr) beteiligen sich Akteur*innen und Künstler*innen unter anderem des Deutschen Hygiene-Museums, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, der Landesbühnen Sachsen, der Ostrale, des riesa efau, der Semperoper, des Societaetstheaters, der Staatsoperette, des Staatsschauspiels, des tjg. theater junge generation sowie des Verkehrsmuseums Dresden.

Gemeinsam für Vielfalt!
Wir haben die Wahl. Für eine offene Gesellschaft, respektvolles Miteinander und die Freiheit der Kunst. Sei dabei – am 4. Mai 2019 auf dem Postplatz mit Herz statt Hetze, #WOD, Tolerave e.V. und Parade der Vielfalt!

Ablauf
14 Uhr, Bahnhof Neustadt, Start Tolerade
14 Uhr, Hauptbahnhof, Start Parade der Vielfalt
14 Uhr, Postplatz, Start Bühnenprogramm und Jahrmarkt der Vielfalt
14.30 Uhr, Platz vor dem Kulturpalast, Grußwort Oberbürgermeister Parade der Vielfalt
15.45 Uhr, Zusammentreffen aller Beteiligten auf dem Postplatz + Kundgebung Herz statt Hetze
Anschließend Fortsetzung Tolerade.

Pressekontakte/Ansprechpartner
Herz statt Hetze
Rita Kunert
herzstatthetze@posteo.de
Tel. 0179-3179562
Herz statt Hetze

#WOD (Weltoffenes Dresden)
Gertrud Aringer, Staatsschauspiel Dresden
gertrud.aringer@staatsschauspiel-dresden.de
Tel. 0351-4913755
&
Norbert Seidel, tjg. theater junge generation
norbert.seidel@tjg-dresden.de
Tel. 0351-32042725

Tolerave e.V.
Lennart Happe
presse@tolerave.de
Tolerave

Parade der Vielfalt
Anja Reger
info@lebenskuenstler-dresden.de
Tel. 0351-65572960
Parade der Vielfalt

Mobile und temporäre Erinnerungsorte – Startschuss für #WOD On Tour

Die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, und Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch eröffnen den „mobilen Diskussionsraum“ von #WOD On Tour und die Aktionswoche „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“

Seit heute ist er unterwegs, auf dem Neumarkt, dem Altmarkt und in der Johannstadt: Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz von #WOD On Tour wurde das Startsignal gegeben für einen Bus voller Programm und Anregungen, einen „mobilen Diskussionsraum“, der an drei Stationen in der Stadt zum Gespräch über Erinnern und Vergessen und zu Performances, Lesungen und vielem mehr einlädt. Getragen wird das Projekt von WOD, einem Zusammenschluss Dresdner Kultureinrichtungen. Auch MEMORARE PACEM e.V. widmet sich diese Woche mit „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“, temporär verortet in der Centrum Galerie, der Frage, was und vor allem wozu wir erinnern wollen, mit einer Gesprächs- und Aktionswoche. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese beiden temporären Erinnerungsräume zu erkunden und ins Gespräch zu kommen!

(Fotos: Sebastian Hoppe)

#WOD On Tour und „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“

Gemeinsame Pressekonferenz am 11. Februar, 12 Uhr, auf dem Dresdner Neumarkt

Am kommenden Montag fällt in Dresden das Startsignal für zwei sich ergänzende Projekte zur Förderung des gesellschaftspolitischen Dialogs und der interkulturellen Verständigung: Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen, sowie Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, eröffnen auf dem Dresdner Neumarkt die mobile Aktion #WOD On Tour der Initiative Weltoffenes Dresden und die gleichzeitig stattfindende Gesprächs- und Aktionswoche „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“ von MEMORARE PACEM. Gemeinsam mit weiteren Sprecherinnen und Sprechern der Initiative stellen sie das Projekt der Öffentlichkeit vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

#WOD On Tour und „GROSSE AUSWAHL. Einpacken für die Zukunft“ – aus dem Gedenken Neues gestalten
Vom 11. bis zum 16. Februar sind die Dresdner Kulturinstitutionen, die sich unter dem gemeinsamen Motto #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden zusammengeschlossen haben, in der mobilen Aktion #WOD On Tour in Dresden präsent: Der #WOD-Bus hält an den Stationen Neumarkt, Johannstadt und Heidefriedhof, wo er mit diversen Veranstaltungsformaten wie Tischtheater, Lesungen und Performances zum Meinungsaustausch und zur Begegnung einlädt.

Zeitgleich findet die Gesprächs- und Aktionswoche „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“, veranstaltet von MEMORARE PACEM – Gesellschaft für Friedenskultur (in Kooperation mit dem Panometer Dresden und #WOD On Tour), in der Dresdner Centrum Galerie statt.

Beide Projekte fordern anlässlich des Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945 die Dresdner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Erinnerung und Gedenken in die eigene Lebenserfahrung einzubeziehen und laden sie dazu ein, ihre Stadt als Ort des Zusammenlebens und der täglichen Dialogbereitschaft zu erfahren.

Beteiligt sind das Staatsschauspiel Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Semperoper, Kunsthaus Dresden, Memorarem Pacem e.V., Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Deutsches Hygiene-Museum, Erich Kästner Museum / Literaturhaus Villa Augustin, Goethe-Institut Dresden, Kultopia gGmbH, Denk Mal Fort e.V., Atticus e.V., Stadtmuseum Dresden, Goethe-Institut Dresden, Literaturhaus Villa Augustin, Erich Kästner Museum, riesa efau. Kultur Forum Dresden, OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst, TanzNetz Dresden und viele weitere Partner.

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden.

Programmflyer #WOD On Tour zum Download

Programmflyer „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“ zum Download

memorarepacem.de/grosse_auswahl_2019 

Dresdner Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt.

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. Kunst wurde als „entartet“ diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs, die urbanen und ländlichen Orte der Kultur als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n! Der Boden, auf dem wir gemeinsam stehen, ist das Grundgesetz.

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne und ins Programm eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

In unserem Bundesland Sachsen arbeiten Pegida, Identitäre Bewegung und AfD Hand in Hand und polemisieren gegen die demokratische weltoffene Gesellschaft. Dem stellen wir uns entgegen.

Wir als Unterzeichnende der Dresdner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

· Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen und kritischen Dialog über rechtspopulistische Strategien, die demokratische Grundwerte untergraben. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere demokratische Gesellschaft fortzuentwickeln.
· Alle Unterzeichnenden fördern im Sinne der Demokratie Debatten, bieten aber keine Foren für Propaganda jeder Art.
· Wir wehren die Versuche der Rechtspopulisten ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
· Wir solidarisieren uns mit Menschen, die durch eine rechtspopulistische Politik an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Es geht um uns Alle. Daher: Kunst für Demokratie!

Liste der Erstunterzeichner*innen
AuditivVokal Dresden
Agentur Kulturperlen Dresden
Atticus e.V.
Comödie Dresden
DAVE Deutsches Hygiene-Museum
Dresdens Kabarett-Theater Die Herkuleskeule GmbH
Dresdner Comedy & Theater Club
Jacopo Godani – Dresden Frankfurt Dance Company
Dresdner Geschichtsverein e.V.
Dresdner Hofmusik e. V.
Dresdner Musikfestspiele
Dresdner Philharmonie
Filmfest Dresden
Folkloretanzensemble „Thea Maass“ der TU Dresden
Eigenbetrieb Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Iris Meusemann – Büro für Kulturvermittlung
Jüdische Musik- und Theaterwoche DresdenJ
Künstlerbund Dresden e.V.
Künstlervereinigung Blaue Fabrik e.V.
Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Kunstverein Dresden e.V.
Kustodie der TU Dresden mit der Altana Galerie im Görges-Bau
Landesbühnen Sachsen
Literaturhaus Villa Augustin
Museen der Stadt Dresden
1001 Märchen in der Yenidze
Objektiv e.V.
OSTRALE Dresden
projekttheater dresden e.V.
Riesa efau. Kultur Forum Dresden
scheune e.V.
Semperoper Dresden
Societaetstheater
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH
Staatsoperette Dresden
Stadtteilhaus Dresden-Äußere Neustadt
Stiftung Frauenkirche Dresden
Tanzbühne Dresden e.V.
Theaterhaus Rudi
Theaterkahn – Dresdner Brettl
tjg. theater junge generation Staatsschauspiel Dresden
tristan ManagementProductionEvent
Urge to Move – Drum and Bass
Verkehrsmuseum Dresden
Villa Wigman für TANZ e.V.

(Foto: Sebastian Hoppe)

Eröffnungs-Pressekonferenz #WOD Kulturfestival in Containern

Am 10. Februar um 11 Uhr wurde das #WOD Kulturfestival in Containern auf dem Postplatz mit einer Pressekonferenz eröffnet

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, die gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat, sagte zur Eröffnung: „Kunst und Kultur öffnen hier gemeinsam die Tür zu dem, was unser Menschsein ausmacht. Wir haben die Fähigkeit, den Blick zurückzuwerfen in die Vergangenheit, uns mit der Gegenwart auseinanderzusetzen und die Zukunft zu formen. Wenn wir unser Menschsein erhalten wollen, sind echte Begegnungen, der Dialog mit Anderen und Andersdenkenden, Nachdenklichkeit, die Fähigkeit, sich anrühren und umstimmen zu lassen, das Ringen um die eigene Position und der Anspruch, Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen, unerlässlich. In dieser Zeit, in der versucht wird, unsere demokratischen, gesellschaftlichen und menschlichen Werte vom Sockel zu stoßen, ist die Rolle, die Kunst und Kultur wie bei der Initiative Weltoffenes Dresden einnehmen kann, kaum hoch genug einzuschätzen.“

(Fotos: Sebastian Hoppe)

Container wurden gesetzt

In den vergangenen beiden Tagen wurden die Container auf Neumarkt, Altmarkt, Postplatz und Theaterplatz gesetzt – und warten nun darauf, dass das #WOD-Kulturfestival in einer halben Stunde beginnt und sie mit Installationen, Performances, Lesungen, Gesang, Filmen, Büchern, Bildern, Ausstellungen, … und vor allem Gesprächen gefüllt werden! 

(Fotos: Sebastian Hoppe)