Tourplan #WOD On Tour: „Requiem für die Zukunft“

Allgemein, WOD On Tour

Programmflyer als PDF

Mit einer fahrenden Ausstellung, thematischen Stadtrundfahrten und einem vielfältigen Programm von Sonderveranstaltungen begeben sich die Dresdner Kulturinstitutionen vom 1. bis 15. Februar 2020 auf die Straße.

Zusätzlich zu thematischen Stadtrundfahrten, Lesungen und Konzerten (siehe Programm mit Terminübersicht) lädt der #WOD-Doppelstock-Bus mit offenen Türen, einer fahrenden Ausstellung und heißen Getränken zu Austausch und Begegnung ein. Wie das Gedenken an die Kriegszerstörung Dresdens von 1945 bis heute geformt wurde und welchen Einflüssen es unterlag, davon erzählt eine Medienstation von Memorare Pacem e. V. sowie die Videostaffel „Wie Geschichte gemacht wird“ von Dresdner Schüler*innen. Aus der Perspektive von Zeitzeug*innen und Nachgeborenen spiegelt der Film „Come Together“ (2012) die Entwicklung von Ereignissen und Erfahrungen rund um das Gedenken an den 13. Februar – ein emotionsgeladenes Netz politischer Kräfte vor und nach 1989. Die Aufarbeitung und Fragen des Gedenkens an rassistische Gewalt nach 1989 in Deutschland spiegelt eine Reihe von Videointerviews mit Betroffenen des NSU-Terrors unter dem Titel „Spot The Silence“. Der Kurzfilmbeitrag „Unter der Bildfläche“ des Filmfestes Dresden reflektiert hingegen die Abbildbarkeit von Erinnerung und Wirklichkeit der NSU-Morde sowie überholte Erscheinungen, die NPD und Verschwörungstheorien. Das Langzeitprojekt „21“ befragt Menschen an verschiedenen Orten nach ihren Erinnerungen an das Erwachsenwerden in dem Jahr, in dem sie 21 wurden, und verbindet damit verschiedene Generationen. Die Literaturauswahl wurde zusammengestellt vom Erich Kästner Haus für Literatur e.V.

Tourplan #WOD On Tour: „Requiem für die Zukunft“

Sonnabend, 1.2.2020

  • 12 bis 16 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 12 Uhr Eröffnung #WOD On Tour: „Requiem für die Zukunft“
  • 16 Uhr Bustour 1
    „Die Ostdeutschen als Avantgarde“ mit den Stadtforscher*innen Katja Manz und Dominik Intelmann
    Es gab eine Zeit, da galten „die Ostdeutschen“ als Avantgarde: Sie hatten die Brüche und Sinnkrisen durchlaufen, die anderen noch bevor stünden. Eine Rundfahrt auf performativer Spurensuche in Dresden zu den wechselvollen Narrativen der „Ostdeutschen“.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Sonntag, 2.2.2020

  • 11 Uhr Bustour 2
    „Carpe Diem – zum Umgang mit Trauer“
    mit Eric Wrede, Bestatter und Autor des Buches „The End“
    Eine Rundfahrt in Dresden zum guten Umgang mit Trauer und Abschied.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 13 bis 16 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 16 Uhr Bustour 1
    „Die Ostdeutschen als Avantgarde“ mit den Stadtforscher*innen Katja Manz und Dominik Intelmann
    Es gab eine Zeit, da galten „die Ostdeutschen“ als Avantgarde: Sie hatten die Brüche und Sinnkrisen durchlaufen, die anderen noch bevor stünden. Eine Rundfahrt auf performativer Spurensuche in Dresden zu den wechselvollen Narrativen der „Ostdeutschen“.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Montag, 3.2.2020

  • 11 bis 15 Uhr Mommsenstraße, vor der Alten Mensa der TU Dresden
  • 17 bis 20 Uhr Militärhistorisches Museum Dresden
  • 18 Uhr Vortrag im Bus
    Jalta im Februar 1945: Befreiung Europas, Teilung der Welt?
    Ein Vortrag von Prof. Dr. Jost Dülffer zur historischen Tragweite der Jalta-Konferenz mit anschließender Podiumsdiskussion mit Dr. Armin Wagner, dem Direktor des Militärhistorischen Museum Dresden.

Dienstag, 4.2.2020

  • 10 bis 15 Uhr Berliner Straße, vor den WBS SCHULEN
  • 16 bis 18 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 18 Uhr Bustour 3
    „Rechte Räume in der Nachwendezeit“ mit Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen und Lüder Wilcke, Staatsschauspiel Dresden
    Eine Rundfahrt zu Orten und Schauplätzen rechter Gewalt nach 1989, u.a. anhand von Auszügen aus Peter Richters Buch „89/90“.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Mittwoch, 5.2.2020

  • 9 bis 13 Uhr Königsbrücker Straße, vor dem Goethe-Institut
  • 14 bis 18 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 11 Uhr Gespräch im Bus
    Zur Ausstellung im Goethe-Institut: „Geboren nach 1989“ Der Mauerfall im Gedenken der Nachwendegeneration
  • jeweils 14 Uhr, 14:30 Uhr, 15 Uhr, 15:30 Uhr Lesung im Bus
    zu „Mein Kampf“ von George Tabori
    mit Ensemblemitgliedern des Staatsschauspiels Dresden und der Landesbühnen Sachsen

Donnerstag, 6.2.2020

  • 8 bis 13 Uhr Omsewitzer Ring, an der 138. Oberschule Gorbitz
  • 15 bis 18 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 18 Uhr Bustour 4
    „Wessen Erinnerung, wessen Gedenken“ mit Matthias Neutzner, MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V.
    Eine Rundfahrt zu Dresdner Orten, die von unterschiedlichen Perspektiven des Erinnerns und Gedenkens erzählen.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

19.30 Uhr Theatervorstellung
„hell“
mit dem Tango/Theater offen und bunt & Freunden
Eine Performance mit Musik, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurde. Ein Projekt der Cellex-Stiftung.
Johannstadthalle, Eintritt frei

Freitag, 7.2.2020

  • 9 bis 15 Uhr Friedrich-Wieck-Straße, vor der Bäckerei Wippler
  • 16 bis 20 Uhr Karl-Liebknecht-Straße, vor dem Festspielhaus
  • 17 & 19 Uhr Lesung im Bus
    „Geschichte der Gartenstadt und des Festspielhauses im NS“ mit Claudia Dietze und Robert Badura
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

20 Uhr Theatervorstellung
„Ich werde nicht hassen“
nach dem Buch von Izzeldin Abuelaish, erster palästinensischer Arzt aus Gaza in einem israelischen Krankenhaus, der bei einem Raketenangriff drei Kinder verliert, sich aber nicht in die Spirale von Hass und Gewalt hineinziehen lässt. Inszeniert von Fanny Staffa, Ensemblemitglied des Staatsschauspiels, und gespielt von David Kosel.
Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden, Eintritt 13€/7€

Sonnabend, 8.2.2020

  • 12 bis 18 Uhr Alaunstraße, vor dem Kulturzentrum Scheune
    Offenes Programm am und im Bus
  • 13 Uhr Lesung im Bus
    „Schlachthof Nr.5“ von Kurt Vonnegut
    Es liest Thomas Stecher, Schauspieler
    Am Morgen des 14. Februar 1945 kriecht ein amerikanischer Kriegsgefangener aus dem Keller eines Schlachthauses in Dresden. Nicht nur die Stadt ist zerstört. Zerstört sind auch die Überlebenden. Einer der wichtigsten Antikriegsromane der Weltliteratur.
  • 15 Uhr Zeitzeugen-Gespräch im Bus
    Ein Erinnerungs-Gespräch mit dem Zeitzeugen Jürgen Dudeck und Michael Pietrusky vom Dresdner Sigus e.V.
    Jürgen Dudeck war in der Bombennacht vom 13. Februar 1945 zehn Monate alt und erlebte selbige als Kleinkind. Er erlebte die Nachkriegsjahre als Trümmerkind und erzählt vom Umgang seiner Großeltern mit der Ausbombung ihrer Wohnung auf der Kurfürstenstraße (jetzt Hoyerswerdaer Str.). Nach dem Mauerbau trat Jürgen Dudeck der Jungen Gemeinde bei und enttrümmerte, organisiert von der Aktion Sühnezeichen, mit einer Gruppe junger Engländer das Diakonissenkrankenhaus. Er wird auch von Versöhnungsarbeit und seinen Erinnerungen an Lothar Kreyssig (Richter und gleichzeitig Oppositioneller und Widerstandskämpfer im Dritten Reich, Gründer Aktion Sühnezeichen) berichten, sowie im Zwiegespräch mit Michael Pietrusky auf die Thematik Widerstand in Diktaturen und humanistisches Handeln eingehen.
  • 18 Uhr Bustour 4
    „Dresden im Februar: Woran erinnern wir?“
    mit Matthias Neutzner, MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V.
    Eine Rundfahrt zu Dresdner Orten, die von unterschiedlichen Perspektiven des Erinnerns und Gedenkens erzählen.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast

Sonntag, 9.2.2020

  • 12 – 20 Uhr „#WOD: Requiem für die Lebenden“
    Ein Kolloquium zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer
    Die Fürsorge für die Lebenden ist eines der wichtigsten Motive jeder Gedenkkultur. Das zweitägige Kolloquium dient der gemeinsamen Verständigung zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer in Dresden, Europa und weltweit: Welche Rolle spielen konkrete Orte im Stadtraum? Kann eine Pluralität der Erinnerungen zu einer lebendigen Erinnerungskultur beitragen? Werden traditionelle Formen des Gedenkens durch neue lebendige Gedenkrituale ergänzt oder abgelöst? Welche Anlässe bedürfen heute des Gedenkens, um gemeinsam für eine bessere Zukunft zu sorgen und wie können Instrumentalisierungen verhindert werden?
    Busstationen: Heidefriedhof, riesa efau. Kultur Forum Dresden, Kunsthaus Dresden, Kleines Haus des Staatsschauspiel Dresden
    Nur mit Anmeldung (Anmeldung unter riesa-efau.de)!
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

19 Uhr Konzert
Paul Hoorn und das Paradiesorchester „Siamo tutti fratelli“
Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrungen spielen Musik aus der ganzen Welt: von Orient bis Okzident, vom Balkan bis nach Lateinamerika.
Societaetstheater, Eintritt frei

Montag, 10.02.2020

  • 12 bis 22 Uhr „#WOD: Requiem für die Lebenden“
    Ein Kolloquium zu aktuellen Perspektiven des Gedenkens und der Trauer
    Kleines Haus des Staatsschauspiel Dresden
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

*FÄLLT AUS*
20.30 Uhr
Konzert zum Abschluss des Kolloquiums „Requiem für die Lebenden“
Mariana Sadovska (Ukraine/Deutschland) „The Night is Just Beginning“
In einer einzigartigen musikalischen Verbindung aus traditionell interpretierten Volksliedern, elektronischen Sounds und Feldaufnahmen erzählt die ukrainische Musikerin Mariana Sadovska von ihren Begegnungen mit Menschen in der Kriegsregion des Donbass in der Ost-Ukraine.
Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden, Eintritt frei

Dienstag, 11.2.2020

  • 14 bis 18 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 14.30 bis 16 Uhr Meet & Read – Lesung In Memoriam memoriae
    Der Literaturclub Meet & Read liest Texte aus 75 Jahren: Beginnend mit Erich Kästners Kriegstagebuch Das Blaue Buch anlässlich der Kriegszerstörung Dresdens 1945 fragen die ausgewählten Texte nach Perspektiven des Gedenkens und Erinnerns in unserer heutigen Welt, sind augenzwinkernde Analysen des Jetzt und visionärer Blick in die Zukunft: In welcher Welt möchten wir leben?
  • 17 Uhr Vortrag im Bus
    „Stolpersteine digital“
    Ein europaweites Mitmachprojekt zur Erinnerungskultur, vorgestellt von der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft SäBiG.
  • 18 Uhr Bustour 3
    „Rechte Räume in der Nachwendezeit“
    mit Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen und Lüder Wilcke, Staatsschauspiel Dresden
    Eine Rundfahrt zu Orten und Schauplätzen rechter Gewalt nach 1989, u.a. anhand von Auszügen aus Peter Richters Buch „89/90“.
    etwa 2 Stunden – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

19 bis 20.30 Uhr Lesung
„Über das Leben und Wirken von Victor Klemperer“
Lesung mit dem Schauspieler Lars Jung
Klemperer war ein Anatom der Sprache, seine Tagebücher machten ihn zum Zeitzeugen – am 11. Februar 2020 jährt sich sein Todestag zum 60. Mal. Er musste nach 1933 als „Nichtarier“ seine Lehrtätigkeit an der Dresdner Technischen Hochschule aufgeben und wurde mit dem Benutzungsverbot der Sächsischen Landesbibliothek belegt. In dem Buch „LTI“ (Lingua Tertii Imperii = Sprache des Dritten Reiches) beschreibt er die Verformung der Sprache in der deutschen Diktatur.
Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18

Mittwoch, 12.2.2020

  • 14 bis 19 Uhr Alaunstraße, vor dem Kulturzentrum Scheune
    Offenes Programm am und im Bus
  • 16.30 Uhr Lesung im Bus
    „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke
    Es liest Anna-Katharina Muck, Schauspielerin und Ensemblemitglied des Staatsschauspiels Dresden
  • 18 Uhr Lesung im Bus
    Es liest die Autorin Heidrun Hannusch die wahre Geschichte zweier Dresdner Jüdinnen in England aus ihrem Buch „Todesstrafe für die Selbstmörderin“ und andere Geschichten.
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

19.30 Uhr Lesung
„Das Buch der verbrannten Bücher“
Es liest der Autor Volker Weidermann. Eine Veranstaltung im Rahmen von Edmund de Waals Projekt „Library of Exil“ – zu sehen im Japanischen Palais bis zum 16. Februar 2020.
Zentralbibliothek

Donnerstag, 13.2.2020

  • 10 bis 12.30 Uhr Heidefriedhof
  • 14 bis 19 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 15 Uhr Kunst im Öffentlichen Raum
    „Rolling Angels“
    Ausgestattet mit einer Klanginstallation des norwegischen Komponisten Geir Johnson mischen sich Engelsfiguren der dänisch-norwegischen Künstlerin Maret Benthe Norheim unter die Menschen.
  • 17 Uhr Versammlung
    „Menschenkette zum 13. Februar“
    Mit Ansprachen des Oberbürgermeister Dirk Hilbert und des Rektors der TU Dresden Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen.
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

19.30 Uhr Lesung
„LTI: Lingua Tertii Imperii“ von Victor Klemperer
Aus den die Sprache des Dritten Reiches untersuchenden Tagebüchern des in Dresden den Holocaust und die Luftangriffe überlebenden Victor Klemperer lesen Elias Baumann, Leo Goldberg und Birte Leest.
Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Eintritt 11€

20 Uhr Konzert
Frittenbude
Kulturzentrum Scheune

20 Uhr Quizabend-Special zum 13. Februar
GrooveStation

Freitag, 14.2.2020

  • 12 bis 18 Uhr Schloßstraße, am Kulturpalast
  • 12 Uhr Musikalischer Beitrag im Bus
    „DE PROFUNDIS“
    Am Akkordeon spielt Ruslan Kratschkowski.
    Mit den Mitteln des Klangs überträgt die Komponistin Sofia Gubaidulina (*1931) in ihrem 1978 entstandenen Solostück ein Symbol des Lebens auf die Musik: den Atem.
  • 18 Uhr Bustour 5
    „Geschichten interkultureller Bestattungskultur“
    mit Tatjana Ahle, Kulturwissenschaftlerin Museum für Sepulkralkultur Kassel
    Gut ein Viertel der Gesellschaft in Deutschland hat einen Migrationshintergrund und über 300 religiöse Gemeinden sind hierzulande verzeichnet. Eine Rundfahrt zu verschiedenen und sich wandelnden Bestattungsformen und dem Umgang mit dem Tod in Dresden.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:19.30 Uhr Lesung
    „LTI: Lingua Tertii Imperii“ von Victor Klemperer
    Aus den die Sprache des Dritten Reiches untersuchenden Tagebüchern des in Dresden den Holocaust und die Luftangriffe überlebenden Victor Klemperer lesen Elias Baumann, Leo Goldberg und Birte Leest.
    Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Eintritt 11€
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

15 Uhr „Zu Tisch im Palais“
Gemeinsam Kochen und Essen ist Begegnung
In diesen Workshops werden die Besucher*innen eingeladen miteinander über Heimat und Gastfreundschaft zu sprechen sowie neue Zubereitungsformen und Bedeutungen verschiedener Lebensmittel kennenzulernen.
Treff: Palais Café, Japanisches Palais, Palaisplatz 11
Die Teilnahme ist kostenfrei.

18 Uhr „Verloren und (wieder)gefunden“
Eine Reflektion über Flucht und Rückkehr, Verlust und Restitution und die grenzübergreifende Rolle von Literatur
Ein Gespräch zwischen Edmund de Waal, Künstler und Autor, Nora Pester, Eigentümerin des jüdischen Verlagshauses Hentrich & Hentrich Leipzig/Berlin, und Gilbert Lupfer, Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste. Moderation: Léontine Meijer-van Mensch, Direktorin der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut
Japanisches Palais, Palaisplatz 11
Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltung in englischer Sprache.

Samstag, 15.2.2020

  • 12 bis 15 Uhr Altmarkt
  • 15 Uhr Bustour 6
    „Gebäude auf dem rechten Fleck?“
    mit den Architekturhistorikern Torsten Birne und Martin Neubacher
    Gibt es „rechte Räume“ oder sind Räume weder rechts noch links? Eine Rundfahrt in Dresden zu Denkmal- und Rekonstruktionsdebatten zwischen Luftkriegsschule und Altmarkt.
    etwa 2h – Ausstieg Schloßstraße, am Kulturpalast
„Requiem für die Zukunft“ empfiehlt:

20 Uhr Theatervorstellung
„Ich werde nicht hassen“
nach dem Buch von Izzeldin Abuelaish, erster palästinensischer Arzt aus Gaza in einem israelischen Krankenhaus, der bei einem Raketenangriff drei Kinder verliert, sich aber nicht in die Spirale von Hass und Gewalt hineinziehen lässt. Inszeniert von Fanny Staffa, Ensemblemitglied des Staatsschauspiels, und gespielt von David Kosel.
Kleines Haus des Staatsschauspiels Dresden, Eintritt 13€/7€

Programmflyer als PDF

„Requiem für die Zukunft“ wird gemeinsam organisiert durch den offenen Zusammenschluss Dresdner Kultureinrichtungen #WOD – Weltoffenes Dresden.

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